Donnerstag, 9. Oktober 2025

Johannes Evangelium 1,9-13

 


Jesus Christus - Gottes Wort von Ewigkeit her -  Die Inkarnation des Wortes


Gedanken: Hier, gegen Ende des Epilogs, wiederholt und bekräftigt Johannes die geistlichen Wahrheiten und Wortbilder, die er für Christus verwendet hat: Jesus selbst, das lebendige Wort Gottes, ist das vertrauenswürdige Licht, dass unsere Welt besucht hat und uns den Weg zu unserer ewigen Rettung erhellt.

Noch einmal bekräftigt Johannes die Ewigkeit Christi, der schon vor Anbeginn der Schöpfung existierte, der immer noch ist, und immer sein wird. Noch einmal bezeugt er, dass alles was existiert, durch ihn geschaffen wurde. Und doch schlägt ihm, dem Schöpfer aller Dinge, seitens der Menschen, seiner Schöpfung, nur Ignoranz entgegen. Er betrat mit dieser Welt sein Eigentum, doch wir, seine Geschöpfe, nahmen ihn nicht an.

Die wenigen aber, die ihn willkommen hießen und ihm Glauben schenkten, begnadete er mit dem Vorrecht, verwandelt und in den höchstmöglichen Stand empor gehoben zu werden; den royalen Stand von Kindern des Höchsten des Universums.

Dieses Vorrecht ist aus menschlicher Sicht unmöglich zu erlangen; weder durch Erbfolge, durch Zeugung oder durch schiere Willenskraft. Was wirklich erforderlich ist, ist ein Akt Gottes: dass Gott selbst in uns den Funken ewigen Lebens entfacht.

O-Ton: „Das wahre Licht, das in die Welt gekommen ist und nun allen Menschen leuchtet, ist Er, der das Wort ist. 

Er, das Wort, war schon immer in der Welt, die Welt ist durch ihn geschaffen worden, und doch erkannte sie ihn nicht. Er kam in seine eigene Schöpfung, doch seine Geschöpfe, die Menschen, wiesen ihn ab. 

Aber allen, die ihn aufnahmen und ihm Glauben schenkten, verlieh er das Recht, Kinder Gottes zu werden. 

Das werden sie nicht durch natürliche Geburt oder menschliches Wollen und Machen, sondern weil Gott ihnen ein neues Leben gibt.“ (Joh 1,9-13)

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