Montag, 21. September 2026

Johannes Evangelium 8,31-36

Das Buch der Zeichen - Freiheit oder Sklaverei - Teil 1

Jesus erklärte den Menschen, die angefangen hatten, an ihn zu glauben, wie wichtig es ist, nicht nur zu wissen, was er sagt, sondern es vor allem zu tun. Nur, wenn sie ihr Leben an dem ausrichten, was er ihnen beibringt, sind sie wirklich seine Schüler. Nur dann werden sie die volle Wahrheit erkennen und diese Erkenntnis wird sie frei machen.

Wie so oft, dachten seine Zuhörer, dass das, was er über Sklaverei und Freiheit sagte, sich auf das Diesseits beziehen würde. Darum machten seine Worte für sie keinen Sinn. Schließlich war Abraham ihr Urahn und sie waren nie in die Sklaverei verkauft worden. Was um Himmels willen also meinte Jesus, wenn er sagte, sie würden frei werden?

Daraufhin erklärte ihnen Jesus, dass es ihm um eine ganz andere Art von Sklaverei ginge: die Sklaverei der Sünde. Denn jeder, der – egal auf welche Weise – sündigt, wird süchtig nach dieser Sünde und damit ihr Sklave. Sklaven aber gehörten nicht zur Familie. Nur Söhne und Töchter gehören zu (Gottes) Familie — und zwar für immer. Nur, wenn Jesus sie von ihren Sünden befreite, würden Sie also wirklich frei.

O-Ton: Jesus sagte zu den Juden, die zum Glauben an ihn gekommen waren: »Wenn ihr bei dem bleibt, was ich euch gesagt habe, und euer Leben darauf gründet, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.« 

»Wir stammen von Abraham ab«, antworteten sie ihm, »und wir haben nie jemand als Sklaven gedient. Was meinst du, wenn du sagst: 'Ihr werdet frei werden'?« 

Jesus sagte zu ihnen: »Amen, ich versichere euch: Wer sündigt, ist ein Sklave der Sünde. Ein Sklave gehört nicht für immer zur Familie. Nur der Sohn gehört für immer dazu. Wenn der Sohn euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei. (Joh 8,31-36) 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen