Einleitung
Während meiner letzten Session als Coach ist mir eine sehr,
sehr tiefe Erkenntnis begegnet:
· Wie tief die Zerbrochenheit unserer Welt geht:
· Wie tief sich ihre Splitter in unsere Seelen eingraben können.
· Wie schmerzlich sie ist – und wie sie unser ganzes Leben durchzieht; Gottes Schöpfung.
· Scheinbar unheilbar – und doch...
· ... habe ich auch ein Stückweit erahnen dürfen, wie tief Gottes Erlösung geht:
· Bis in die tiefsten Abgründe unserer Seele.
· Wie umfassend Sie ist: –sie umschließt Zeit und Ewigkeit, uns selbst und die ganze Schöpfung.
· Und wie sie Gott absolut alles gekostet hat! Sein Liebstes. Sein Herzblut!
· Und dass Gottes Erlösungswerk unseren Schaden nicht nur oberflächlich flickt, ...
· ... sondern uns tief an der Wurzel – an unserem ganzen Wesen – heilt: von innen nach außen.
· Und letztlich: Wie Gott in Seiner Liebe nicht nur Jesus von den Toten auferweckt hat, sondern – in Liebe vereint ihm – die ganze Schöpfung aus der Finsternis reißt — hinein in Seine Ewigkeit voll Licht. – Durch Sein Werk. – Durch unser Einswerden mit ihm. – Durch unsere Umgestaltung in Sein Ebenbild. – Dadurch, dass Er uns mit in sich hinein nimmt – und wir eins werden in Liebe.
Unsere Perspektive & Gottes Perspektive
· Und doch: Wir leben als Gefallene in einer gefallenen Welt – voller Schuld, Scham, Schmerz, Angst, Leid. Wir leben und lieben — wir trauern und leiden – wir glauben und hoffen und zweifeln. Das ist unsere Perspektive.
· Und unsere Perspektive ist oft sehr verkürzt: wir sehen oft nur uns selbst – den Augenblick – wir spüren die Hitze des gegenwärtigen Leidens oder die Vergänglichkeit des Augenblicks von Glück.
Gottes Perspektive
· Und ich weiß: Diese Predigt wird nichts daran ändern: ...
· ... nichts daran, wie die Welt ist – und nichts daran, was wir in ihr erleben.
· Was ich mir aber von Herzen wünsche, ist eine andere Art von Veränderung: – Dass Gott es uns schenkt, dass wir unsere Geschichte in Seiner Welt ein Stückweit auch aus Seiner Perspektive sehen können: dass wir sehen lernen, wie seine Liebe zu uns absolut alles umschließt: jeden einzelnen Punkt unseres Lebens. Von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Inhalt
Mit den Worten von:
·
Psalm 103,17 „Die Gnade [...] des HERRN währt von
Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten.“· noch vor Adam und Eva anfangen – ...
· ... und selbst nach unserem Tod nicht Halt machen:.
· 1. Von vor Grundlegung der Welt: als Gott Dich sah – und dich wollte!
· 2. Mit hinein in Dein Werden Im Mutterleib: als Gott Dich erschaffen hat!
· 3. Mit In Deine Verlorenheit: Dass Gott Dich geliebt hat, noch bevor Du ihn gesucht hast!
· 4. Mit ans Am Kreuz: Wo Gott Dich mit einer unfassbare unaussprechlichen Liebe geliebt hat!
· 5. Mit an den Scheideweg: Wo Jesus Dich – aus Liebe! – in Seine Nachfolge ruft!
· 6. Mit in Dein Leben: In Krankheit, Anfechtung & Not: Wo Gott Dich aus Liebe bewahrt!
· 7. Mit in Deine Sünde & Schuld: Wo Gott Dir vergibt und Dich in Liebe korrigiert!
· 8. Mit durch Dein ganzes Leben: Wo Gott Dich in Liebe in Sein Ebenbild verwandelt!
· 9. Mit an das Ende der Zeit: Wo Er Dich in Liebe verherrlichen wird, wenn Er wiederkommt!
· 10. Bis in die Ewigkeit, wo wir für immer mit Gott in Liebe verbunden leben werden.
Hauptteil
1. Vor Grundlegung der Welt: Gott sah Dich – und wollte dich!
·
Wir sehen unser Leben, wie gesagt, oft aus der
Regenwurm-Perspektive:
· Wir fangen bei unserer Geburt an und hören bei unserem Tod auf.
· Ja, oft sind wir so gefangen, dass unser Blick über das Gestern und Heute nicht hinaus reicht.
· Deine Geschichte beginnt aber nicht erst bei deiner Geburt – und auch nicht bei deiner Bekehrung – sondern sie beginnt vor dem Beginn der Zeit: vor dem Beginn der Schöpfung.
· In Epheser 1,4 lesen wir „Noch bevor Gott die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt [...]“
·
Wir können uns das nicht vorstellen:
o Wir: erleben unser Leben Minute für Minute ...
o ... aber Gott: überblickt unser ganzes Leben: all‘ unsere Zeit – bis in Ewigkeit.
· Vielleicht hilft uns dieses Bild dabei:
o Wir: fahren durch die Landschaft; Kilometer für Kilometer ...
o ... aber Gott: sieht die ganze Welt mit einem Blick.
· In Psalm 139,16 klingt das so: „Du sahst mich schon fertig, als ich noch ungeformt war. Im Voraus hast du alles aufgeschrieben; jeder meiner Tage war schon vorgezeichnet, noch ehe der erste begann.“
· Gott wusste also, dass es Dich einmal geben wird, noch bevor er mit der Schöpfung anfing!
· Du warst also ein Teil von Gottes Plan!
· Und dann?
· Dann hat Gott sich diesen Plan angeschaut und hat etwas entschieden.
· In Epheser 1,4 heißt es dazu: „[...] er [hat dich ...] erwählt.“
·
Was heißt das: erwählt?
· Das heißt: Gott hat eine Entscheidung getroffen – für Dich! – Dass Du existieren sollst.
· Aber warum? – Weil er gesehen hat, welche tolle Leistungen Du ihm vorweisen würdest? – Nein.
· Die Antwort auf diese Frage steht auch in Epheser 1,4: „Aus Liebe“
·
Als Gott die Welt geplant hat, hat Er Dich also
schon gesehen – ...
· ... ja, nicht nur gesehen: Er hat Dich gewollt!
· Er wollte diese Welt nicht machen ohne Dich.
· Und zwar nur aus einem einzigen Grund: Weil Er Dich liebt. – Dich immer schon geliebt hat!
· Wir fangen bei unserer Geburt an und hören bei unserem Tod auf.
· Ja, oft sind wir so gefangen, dass unser Blick über das Gestern und Heute nicht hinaus reicht.
· Deine Geschichte beginnt aber nicht erst bei deiner Geburt – und auch nicht bei deiner Bekehrung – sondern sie beginnt vor dem Beginn der Zeit: vor dem Beginn der Schöpfung.
· In Epheser 1,4 lesen wir „Noch bevor Gott die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt [...]“
o Wir: erleben unser Leben Minute für Minute ...
o ... aber Gott: überblickt unser ganzes Leben: all‘ unsere Zeit – bis in Ewigkeit.
· Vielleicht hilft uns dieses Bild dabei:
o Wir: fahren durch die Landschaft; Kilometer für Kilometer ...
o ... aber Gott: sieht die ganze Welt mit einem Blick.
· In Psalm 139,16 klingt das so: „Du sahst mich schon fertig, als ich noch ungeformt war. Im Voraus hast du alles aufgeschrieben; jeder meiner Tage war schon vorgezeichnet, noch ehe der erste begann.“
· Gott wusste also, dass es Dich einmal geben wird, noch bevor er mit der Schöpfung anfing!
· Du warst also ein Teil von Gottes Plan!
· Und dann?
· Dann hat Gott sich diesen Plan angeschaut und hat etwas entschieden.
· In Epheser 1,4 heißt es dazu: „[...] er [hat dich ...] erwählt.“
· Das heißt: Gott hat eine Entscheidung getroffen – für Dich! – Dass Du existieren sollst.
· Aber warum? – Weil er gesehen hat, welche tolle Leistungen Du ihm vorweisen würdest? – Nein.
· Die Antwort auf diese Frage steht auch in Epheser 1,4: „Aus Liebe“
· ... ja, nicht nur gesehen: Er hat Dich gewollt!
· Er wollte diese Welt nicht machen ohne Dich.
· Und zwar nur aus einem einzigen Grund: Weil Er Dich liebt. – Dich immer schon geliebt hat!
2. Im Mutterleib: Gott hat Dich erschaffen!
· Und dann hat Er – mit Adam und Eva – angefangen, Seinen Plan in die Tat umzusetzen.
· Adam und Eva haben Kinder in die Welt gesetzt – und diese ihre Enkelkinder.
· Viele Generationen wurden vor Dir geboren – ...
· ... und viele Menschen werden noch nach Dir kommen.
· Sie wurden in Babylonien geboren – und im Römischen Reich... – ... in Ägypten und in Israel...
· ... in Tansania und in Fidschi – in Grönland und in Norwegen – in Kanada und Australien...
· ... jeder in seine ganz besondere Zeit hinein ...
· In die Antike hinein und ins Mittelalter – in den Barock und in die Renaissance – ...
· in die Zeit der Aufklärung und der Moderne – ...
· Oder, so wie Du: – in unsere heutige Zeit hinein – hier nach Deutschland – in 2026 ...
· Zwischen Gottes Plan – von Ewigkeit her – und Deiner Existenz liegt dabei keine Lücke:
· Vielmehr ist Gott seit Beginn der Schöpfung dabei, Seinen Plan umzusetzen.
· Und das macht er nicht neben der Geschichte, Geografie und Biologie, sondern durch sie; in ihr.
· Gott, der dich erwählt hat, hat dich auch geschaffen – genau so, wie Du sein sollst.
· Fragt mich jetzt aber bitte nicht, wie Er das macht – wie Er das fertig bringt ...
· ... wie Er das schafft – dass wir in Zeit und Raum Gestalt annehmen – ...
· ... wie unser Geist in die Materie kommt – das bleibt letztlich Sein Geheimnis; Sein Mysterium.
· In Psalm 139,13.15 klingt dieses Mysterium so: „Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist, mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter. [...] Ich war dir nicht verborgen, als ich im Dunkeln Gestalt annahm“.
· Wunderbar!! =:)
3. In Deiner Verlorenheit: Gott liebte Dich, bevor Du ihn suchtest
· So hat also Dein Leben angefangen. – Und jetzt lebst Du. ...
· ... – In dieser Welt. – In dieser Zeit. – An diesem Ort.
· Und Du triffst Deine eigenen Entscheidungen. – Völlig frei...
· ... und doch – ohne Gott – auf eine seltsame Art und Weise gebunden:
· Aus Gottes Perspektive klingt das so – ich habe das in „Du-Form“ umformuliert: Hosea 11,1–2 „Als [du] noch jung [warst], gewann ich [dich] lieb. [Ich] rief [...dich] als [mein Kind]. Immer wieder rief ich [dich...] aber [du liefst] von mir weg. <Du opfertest Götzen.>
· Geld, Erfolg, Wohlstand, Status, Macht, Vergnügen, Lust, Bequemlichkeit, ...
· ... egal: setze dafür ein, was Gott Dir jetzt gerade in den Sinn gibt. – Was ist Dein Götze?
· <Pause>
· Letztlich läuft alles auf das Gleiche heraus:
· Du hast Dein Leben nach einem einzigen Maßstab ausgerichtet: Deine Unabhängigkeit von Gott.
· Lasst uns mal weiter lesen, wie sich das denn für Gott anfühlt – aus Seiner Perspektive:
· In Hosea 11,3–4.8 lässt Gott uns nämlich in Sein Herz blicken. Dort heißt es: „Dabei war doch ich es, der [dich] die ersten Schritte gelehrt und [dich] auf den Armen getragen hatte. Aber [du erkanntest] nicht, dass ich mich so um [dich] kümmerte. [...] mit Seilen der Liebe leitete ich [dich]. [...] Aber [Du kehrst] nicht um und [hältst an deiner] Auflehnung gegen mich fest. <Du vetraust auf deine Götzen> aber [die können dir] nie und nimmer helfen! [Und] doch: wie könnte ich dich aufgeben, [mein Kind?] wie [könnte ich] dich im Stich lassen? Ich kann dich doch nicht vernichten [...]! Mein Herz sträubt sich dagegen, all mein Mitleid ist in mir entbrannt!“
· Vielleicht war das für Dich schon vor langer Zeit. – Und vielleicht ist das für Dich gerade heute.
· Vor allem aber: wir tun es auch immer wieder!
· Denn irgend etwas ist da in uns, das immer seinen eigenen Kopf haben will.
· Irgend etwas in uns, das rebelliert gegen Gott; das lehnt sich gegen Ihn auf.
· Irgend in uns will unabhängig sein von Ihm; von Seinen Geboten; von Seiner Herrschaft.
· Irgend etwas in uns, das wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, eins zu sein mit Ihm.
· Und wenn Gott uns dort lassen würde – in der Trennung von Ihm – ...
· ... von Ihm, der unser Weg ist – die Wahrheit – und das Leben...
· ... – von Ihm, der die Liebe in Person ist – dann wären wir für immer verloren – hätten uns verlaufen – an einen Ort ohne Weg – voller Lebenslügen – ohne Liebe – für alle Ewigkeit.
4. Am Kreuz: Gott liebt Dich mit einer unfassbar großen Liebe!
· Bei Paulus klingt das so: Kolosser 2,13b–14 „Einst wart ihr tot, denn ihr wart [...] in ein Leben voller Schuld verstrickt.
· ... dass ewig leben – in Seinem Shalom – in Seiner Liebe – in Seinem Frieden ...
· ... weil Er uns liebt! – Unermesslich liebt!
· Kein Mensch kann mit Worten ausdrücken, wie sehr...
· Und ich bitte Euch, dass ihr mir verzeiht, wenn ich hier so herum stammele
– und so unvollkommen wiedergebe, was Gott in Jesus für uns getan hat:
· Was wir verbockt haben, dafür hat Er bezahlt. – Er allein. – Statt uns für unsere Schuld unsere gerechte Strafe zu verpassen – ist Er Mensch geworden und hat an unserer Stelle den absolut höchsten Preis gezahlt:
· Johannes 3,16a „Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.“
· Jesaja 53,4-10a.11b „In Wahrheit [...] hat er die Krankheiten auf sich genommen, die sonst uns getroffen hätten, und die Schmerzen erlitten, die sonst wir ertragen müssten. Wir meinten, Gott habe ihn gestraft und geschlagen; doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden. Wir alle waren wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Ihm aber hat der HERR unsere ganze Schuld aufgeladen. [...] Weil sein Volk so große Schuld auf sich geladen hatte, wurde sein Leben ausgelöscht. Wer von den Menschen dieser Generation macht sich darüber Gedanken? Sie begruben ihn zwischen Verbrechern, mitten unter den Ausgestoßenen, obwohl er kein Unrecht getan hatte und nie ein unwahres Wort aus seinem Mund gekommen war. [...] Alle ihre Vergehen nimmt er auf sich.“
· ... Gott der Vater und der Sohn hatten von Ewigkeit her beschlossen, uns unsere Freiheit und unser Heil zurückzukaufen – Wohl wissend, dass es sie absolut alles kosten würde:
· Gott, der Vater, würde seinen einzigen, seinen über alles geliebten Sohn verdammen müssen.
· Jesus, der Sohn, würde am Kreuz – mit allen Sünden dieser Welt besudelt – die ewige Gemeinschaft vollkommenster Liebe mit dem Vater verlieren:
· Am Kreuz rief Jesus: Psalm 22,2 „Mein Gott, mein Gott! Warum hast du mich verlassen?“
· Jesaja 53,10b-11a „Weil er sein Leben als Ausgleich für die Schuld der anderen dahingab, wird er wieder zum Leben erweckt [...]. Durch ihn wird der HERR das Werk vollbringen, an dem er Freude hat. [Nämlich, dass wir gerettet werden!] Nachdem er so viel gelitten hat, wird er wieder das Licht sehen [...].“
· Das ist es, was Gott uns verspricht in Johannes 3,16b „Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.“
5. Am Scheideweg: Jesus ruft Dich in Seine Nachfolge – aus Liebe!
· Gott hat schon bis hierher alles getan, was nur getan werden konnte: ...
· Wie gesagt: Vielleicht hast Du Gottes Angebot gerade eben erst angenommen...
· Doch Gott hat uns keinen Rosengarten versprochen. – Er hat uns nicht versprochen, dass wir auf Engelsflügeln durchs Leben getragen werden. – Vielmehr steht auf allen Seiten des neuen Testamentes etwas vom Leiden.
· Jesus hat gelitten. – Und wir sollen Ihm nachfolgen. - Darum sagt Er uns in Johannes 15,20 „Denkt an das, was ich euch gesagt habe: Kein Diener ist größer als sein Herr. Wie sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“
· Und weil das so ist, brauchen wir Trost. – Und ich glaube, es gibt mindestens 2-fach einen Trost:
· Den 1. Trost finden wir im 2.Korinther 4,17 . Da lesen wir „Die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, wiegen nicht schwer und gehen vorüber. Sie werden mir eine Herrlichkeit bringen, die alle Vorstellungen übersteigt und kein Ende hat.“
· Das heißt, dass unser Leiden etwas bewirkt: – Es ist Mittel zu einem Zweck: unserer Herrlichkeit.
· Doch wenn wir mitten drin stecken, finden wir das gar nicht so lustig.
· Darum schreibt Petrus uns in 1.Petrus 4,12-13 „Meine Lieben, wundert euch nicht über die harte Probe, die wie ein Feuersturm über euch gekommen ist. Sie kann euch nicht unerwartet treffen; denn ihr erleidet ja nur etwas von dem mit, was Christus gelitten hat. Freut euch vielmehr darüber, denn wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, werdet ihr erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein.“
· Denn: 1.Petrus 1,7b „Wie das vergängliche Gold im Feuer auf seine Echtheit geprüft wird, so wird euer Glaube, der viel kostbarer ist als Gold, im Feuer des Leidens geprüft. Wenn er sich als echt erweist, wird Gott euch mit Ehre und Herrlichkeit belohnen an dem Tag, an dem Jesus Christus sich in seiner Herrlichkeit offenbart.“
· Was wir erleiden ist also nicht sinnlos. – Nicht zufällig. – Und vor allem: es ist nicht zwecklos. – Im Gegenteil: wenn wir die Prüfung bestehen, wird das, was wir in dieser Welt – in diesem Leben – für Jesus gelitten haben – verwandelt in Ehre und Herrlichkeit – für alle Ewigkeit!
· Vor allem aber – und das ist der 2. Punkt – lässt uns Gott in unserem Leiden nicht alleine.
· Darum schreibt Petrus weiter: 1 Petrus 5,7–10 „Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Seid wachsam und nüchtern! Euer Feind, der Teufel, schleicht um die Herde wie ein hungriger Löwe. Er wartet nur darauf, dass er jemand von euch verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand und haltet unbeirrt am Glauben fest. Denkt daran, dass die Gemeinschaft eurer Brüder und Schwestern in der ganzen Welt die gleichen Leiden durchzustehen hat. Ihr müsst jetzt für eine kurze Zeit leiden. Aber Gott hat euch in seiner großen Gnade dazu berufen, in Gemeinschaft mit Jesus Christus für immer in seiner Herrlichkeit zu leben. Er wird euch Kraft geben, sodass euer Glaube stark und fest bleibt und ihr nicht zu Fall kommt.“
· Vergiss das nie: Gott liebt Dich! – Er lebt in Dir; Er leidet mit! – Er steht Dir zur Seite! Für Ewig!
7. In Sünde & Schuld – Gott vergibt Dir; korrigiert Dich – in Liebe!
· Doch leider sind Krankheit, Anfechtung und Leid nicht die einzigen Feinde in unserem Leben.
· Denn da ist immer noch dieses Etwas in uns, – das immer seinen eigenen Willen haben will.
· Und dieses Etwas verschwindet mit unserer Umkehr zu Gott leider nicht einfach so...
· Wir schießen immer wieder Böcke. – Wir greifen daneben. – oder wie Paulus es formuliert: Römer 7,15 „Wir sind uns nicht im Klaren darüber, was wir anrichten. Wir tun nämlich nicht, was wir eigentlich wollen, sondern das, was wir verabscheuen.“
· Wir brechen Gottes gute Gebote. – Nicht einmal. – Nicht zweimal. – Immer und immer wieder...
· Und dann stehen wir da mit unserem kurzen Hemd!
· Wir schämen uns für das, was wir getan haben. – Und dann ist meist auch schon der Feind da...
· ... und er, der „Verkläger der Brüder“ Offb 12,10, hat nichts Besseres zu tun, als uns zu verklagen.
· Und dann beginnen die Zweifel: – Wird Gott mir noch einmal vergeben? – Zum 1.000sten Mal?
· Und allzuleicht vergessen wir – geblendet von unserer Schuld – wie Gott uns sieht:
· Johannes schreibt 1 Johannes 3,1-2 „Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder!“
· Psalm 103,8–14 „Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind.“
8. Dein Leben lang: Verwandelt Er Dich in Sein Ebenbild – in Liebe!
· Das nämlich war von Anfang an Sein Ziel: Gen 1,26 „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.“ – Denn: „Ich habe sie zu meiner Ehre geschaffen.“ (Jes 43,7)
· Römer 8,29 „Schon vor aller Zeit hat Gott die Entscheidung getroffen, dass [wir] ihm gehören sollen. Darum hat er auch von Anfang an vorgesehen, dass [unser] ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind. Er ist das Bild, dem sie ähnlich werden sollen.“ (NGÜ)
· Wir haben gesehen, dass Gott uns geplant hat – gewollt und geschaffen. Weil Er uns liebt. – Wir haben gesehen, dass Gott uns die Freiheit geschenkt hat, obwohl Er wusste, dass wir sie missbrauchen. Weil Er uns liebt. – Wir haben gesehen, dass Gott absolut alles geopfert hat, was Er nur opfern konnte, um uns zu retten. – Weil Er uns liebt. – Und dass Er uns hilft und tröstet und vergibt. – Weil Er uns liebt.
· Er tut einfach alles – wirklich alles – damit wir Sein Ziel erreichen.
· Und so ist es auch mit unserer Heiligung: 2. Korinther 3,18 „Wir alle sehen in Christus mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit Gottes wie in einem Spiegel. Dabei werden wir selbst in das Spiegelbild verwandelt und bekommen mehr und mehr Anteil an der göttlichen Herrlichkeit. Das bewirkt der Herr durch seinen Geist.“
· Merkt ihr was? – Wir kriegen alles, aber auch wirklich alles geschenkt! – Durch Seinen Geist!
· Und wir dürfen sicher sein, dass Gott mit uns ans Ziel kommt. – Paulus schreibt: Philipper 1,6 „Ich bin ganz sicher: Gott wird das gute Werk, das er bei euch angefangen hat, auch vollenden bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt.“ – und Römer 8,30-36.37-39 „Und wenn Gott sie dazu bestimmt hat, dann hat er sie auch berufen, und wenn er sie berufen hat, dann hat er sie auch für gerecht erklärt, und wenn er sie für gerecht erklärt hat, dann steht auch fest, dass sie an seiner Herrlichkeit teilhaben. Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes. Was bleibt zu alldem noch zu sagen? Gott selbst ist für uns, wer will sich dann gegen uns stellen? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber den Sohn geschenkt hat, wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten? Wer kann die Menschen anklagen, die Gott erwählt hat? Gott selbst spricht sie frei. Wer kann sie verurteilen? Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod erweckt worden. Er hat seinen Platz an Gottes rechter Seite. Dort tritt er für uns ein. Kann uns noch irgendetwas von Christus und seiner Liebe trennen? Etwa Leiden, Angst und Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahren für Leib und Leben oder gar die Hinrichtung? [...] Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“
· Wir werden also von Ewigkeit her von Gottes Liebe getragen.
· Wir sind gesehen, gewollt, geboren, berufen, gerettet und werden geheiligt – Tag für Tag.
· Wir werden umgestaltet in Sein Bild. – Durch Ihn, der uns liebt.
· Und doch erleben wir das alles jetzt noch in Schwachheit.
· Doch 1.Korinther 15,43 steht „Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.“ Und:
· Kolosser 3,4 „Wenn einmal Christus, euer Leben, allen sichtbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm zusammen in der ganzen Herrlichkeit sichtbar werden, die euch jetzt schon geschenkt ist.“
10. Bis in alle Ewigkeit: Lebt Er dann für immer mit Dir – In Liebe!
· Gott weiß sehr genau, was wir hier durchmachen. – Er war selber hier. – Er hat selbst gelitten. – Und er wohnt in uns und leidet noch jetzt. – Mit uns. – In uns.
· Und weil Er uns liebt, hat Jesus gebetet: Johannes 17,24-26 „Vater, du hast sie mir gegeben, und ich will, dass sie mit mir dort sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon liebtest, bevor die Welt geschaffen wurde. Vater, du bist gerecht. Die Welt hat dich nicht erkannt; aber ich kenne dich, und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen gezeigt, wer du bist, und werde es weiter tun. So wird die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllen und ich werde in ihnen leben.«
· Offenbarung 21,3-4: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
· Ihr Lieben! – Wir werden das erleben! – Wir werden das wirklich alles erleben!!
· „Wir werden sein, wie die Träumenden, die noch nicht fassen, was sie seh’n.
Wir werden Lachen und Glücklich sein, wenn wir vor Jesus steh’n!“ (Psalm 126,1-2)
· Von Ewigkeit zu Ewigkeit. – Weil Gott uns liebt.
Schluss
Psalm 103,1–4 „Lobe den
HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN,
meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine
Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit."
Amen!