Das Buch der Zeichen - Auftritt beim Laubhüttenfest - Jesus in Jerusalem: Jesus lehrt selbstlos und mit Vollmacht
Als das Laubhüttenfest schon zur Hälfte vorbei war, kam für Jesus der Zeitpunkt, um auf dem Fest an die Öffentlichkeit zu treten. Er ging also den Berg hinauf zum Tempel und unterrichtete dort die Leute. Und das Volk war baff angesichts seiner außergewöhnlichen Kenntnis von Gottes Wort – sie fragten: „Wie kann das sein, dass er die Tora so gut kennt? Er hatte doch nie eine theologische Ausbildung?“
Jesus ging darauf ein und antwortete: „Was ich lehre, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt von dem, der mich zu Euch geschickt hat. Und jeder der bereit ist, in die Tat umzusetzen was Gott will, der wird – indem er es tut! – merken, ob ich mir das was ich euch beibringe selbst ausgedacht habe, oder ob es wirklich von Gott kommt.“
„Wer nur in sein eigenes Horn bläst, der sucht den Ruhm für sich selber. Wer aber will, dass derjenige geehrt wird, der ihn geschickt hat, der ist ehrlich und hat keine faulen Motive.“
O-Ton: Die Hälfte der Festwoche war schon vorüber, da ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte das Volk. Die Leute waren sehr erstaunt und sagten: »Er hat doch keinen Lehrer gehabt. Wie kommt es, dass er die Heiligen Schriften so gut kennt?«
Jesus ging darauf ein und sagte: »Meine Lehre habe ich nicht selbst ausgedacht. Ich habe sie von Gott, der mich gesandt hat. Wer bereit ist, Gott zu gehorchen, wird merken, ob meine Lehre von Gott ist oder ob ich meine eigenen Gedanken vortrage.
Wer seine eigenen Gedanken vorträgt, dem geht es um die eigene Ehre. Wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, ist vertrauenswürdig. Man kann ihm keinen Betrug vorwerfen. (Joh 7,14-18)

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