Ich habe heute Leviticus 10,2 gelesen; eine Bibelstelle, die mich sehr erschreckt hat: da sterben Menschen, weil sie Gott in einer Weise begegnen, die seine Heiligkeit ignoriert.
Das passt so gar nicht zu dem Bild, das ich von Jesus habe. Das kann und will ich nicht einfach schönreden. Denn es gehört mit dazu: dass Gott nicht harmlos ist; dass seine Heiligkeit echt ist – so echt, dass sie Menschen im Alten Testament das Leben gekostet hat.
Doch „Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Johannes 6,68)
Wenn ich dann auf Jesus schaue, dann sehe ich keinen anderen Gott, sondern eben diesen Gott – und dass er mir nahekommt. Einen Gott, der nicht nur heilig ist, sondern der selbst den Preis dafür trägt, dass ich leben kann.
Ich versteh‘ das noch immer nicht völlig. Wirklich nicht. Doch ich will vertrauen: er, vor dem ich erschrecke, ist derselbe, der mich erlöst und mich hält.
Der Heilige:
Mein Heiland.
Darin finde ich Ruhe.

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