Das Buch der Zeichen - Auftritt beim Laubhüttenfest - Jesus in Jerusalem: Gemunkel hinter vorgehaltener Hand
Letztlich zog auch Jesus los; seinen Brüdern nach, die sich schon vor ihm nach Jerusalem auf den Weg gemacht hatten. Jedoch hielt er sich vor der Öffentlichkeit noch verborgen. Und das aus gutem Grund: von den führenden Männern im Volk wurde schon nach ihm gefahndet und der Zeitpunkt, um auf dem Fest an die Öffentlichkeit zu treten, war für ihn noch nicht gekommen.
Unter den Menschenmengen, die aus allen Landesteilen zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, wurde bereits über ihn gemunkelt. „Der Typ ist voll in Ordnung“, fanden die einen. Andere wiederum behaupteten: „Der verführt doch die Massen“. Aber keiner wagte offen auszusprechen, was er dachte, weil sie alle Angst vor der Obrigkeit hatten.
O-Ton: Nachdem seine Brüder zum Fest nach Jerusalem hinaufgegangen waren, kam Jesus nach; aber er zeigte sich nicht in der Öffentlichkeit. Die führenden Männer suchten ihn unter den Festbesuchern. »Wo ist er?«, fragten sie.
In der Volksmenge wurde viel über ihn geflüstert. »Der Mann ist gut«, meinten einige. Andere entgegneten: »Nein, er ist ein Volksverführer.« Aber niemand sprach offen über ihn, weil sie Angst vor ihren führenden Männern hatten. (Joh 7,10–13)

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