Dienstag, 12. Mai 2026

Johannes Evangelium 7,37-39


Das Buch der Zeichen - Auftritt beim Laubhüttenfest - Lebendiges Wasser im Überfluss


Am letzten Tag, dem Highlight des Laubhüttenfests, stellte sich Jesus, wohl an einer erhöhten Stelle, vor die Volksmenge und rief laut, dass jeder, der tief innerlich durstig ist – nach Leben, nach Wahrheit, letztlich nach einer Beziehung zu Gott –, zu ihm kommen und aus seiner Quelle trinken – also an ihn glauben und sich mit ihm verbinden soll. 

Wer aus dieser Quelle trinkt – an Jesus glaubt; also in einer vertrauensvollen Beziehung zu ihm lebt – wird selbst zu einer durstlöschenden Quelle für andere: dasselbe Wasser des Lebens, das erst seinen Durst gestillt hat, fließt dann aus ihm zu seinen Mitmenschen. Mit diesem Bild beschrieb Jesus das Wirken des heiligen Geistes, den jeder erhalten würde, der an ihn glaubt.

Zum Zeitpunkt des Laubhüttenfestes war der heilige Geist jedoch noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht gekreuzigt, gestorben, auferstanden und in die Herrlichkeit Gottes zurück gekehrt war. Er sollte erst 50 Tage nach seiner Auferstehung, dem ersten Ostern, kommen.

O-Ton: Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, trat Jesus vor die Menge und rief: »Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken – jeder, der mir vertraut! 

Denn in den Heiligen Schriften heißt es: 'Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.'« Jesus meinte damit den Geist Gottes, den die erhalten sollten, die ihn im Glauben annehmen. 

Damals war der Geist noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit aufgenommen war (Joh 7,37-39)

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