Das Buch der Zeichen - Auftritt beim Laubhüttenfest - Jesus kündigt seinen Weggang an
Nachdem Jesus erklärt hatte, dass er von Gott geschickt worden war und deshalb vom Himmel gekommen sei, begannen viele Menschen im Volk zu glauben, dass er tatsächlich der Messias ist. Als die Pharisäer aber mitbekamen, was die Leute über Jesus sagten — nämlich „Glaubt ihr wirklich, der Messias könnte noch mehr Wunder tun, als dieser Mann?!“ — schickten sie ihre Büttel aus, um ihn festzunehmen; um ihn aufzuhalten, damit er das Volk nicht noch weiter mitreißen würde.
Jesus wusste genau, was auf ihn wartete: dass er gekreuzigt werden, auferstehen und zu Gott im Himmel auffahren würde. Als er also mitbekam, dass die Pharisäer ihn loswerden wollten, antwortete er darauf mit einer Prophezeiung: dass es nicht mehr lange dauern würde, bis er dahin zurückkehren würde, wo er hergekommen sei: zu dem, der ihn geschickt hatte – und dass sie ihn dann in Zeiten der Not vergeblich suchen würden, weil sie ihm dahin, wo er dann sein würde, nicht folgen könnten.
Als die Leute hörten, dass er an einen Ort gehen würde, wo sie ihn zwar suchen, aber nicht finden könnten — einen Ort, den sie nicht erreichen würden — waren sie verwirrt und fragten sich, wo er wohl hinwolle? Vielleicht ins Ausland, um dort auch andere Völker zu lehren? Dass er in den Himmel zurückkehren würde, überstieg ihr Verständnis.
O-Ton: Die Pharisäer hörten, dass die Leute so über Jesus redeten. Auf ihre Veranlassung schickten die führenden Priester einige Gerichtspolizisten aus, die ihn verhaften sollten.
Die Leute sagten unter sich: »Wohin wird er gehen, dass wir ihn nicht finden können? Will er ins Ausland reisen und dort den Nichtjuden seine Lehre vortragen? Was soll das heißen, wenn er sagt: 'Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden'? Und: 'Wo ich dann bin, dorthin könnt ihr nicht kommen'?« (Joh 7,32–36)
Jesus sagte: »Nur noch kurze Zeit bin ich bei euch, dann kehre ich zu dem zurück, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden; denn wo ich dann bin, dorthin könnt ihr nicht kommen.«
Die Leute sagten unter sich: »Wohin wird er gehen, dass wir ihn nicht finden können? Will er ins Ausland reisen und dort den Nichtjuden seine Lehre vortragen? Was soll das heißen, wenn er sagt: 'Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden'? Und: 'Wo ich dann bin, dorthin könnt ihr nicht kommen'?« (Joh 7,32–36)

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