Sonntag, 22. September 2013

Joyce Meyer – Lehrerin oder Irrlehrerin?




Übersicht

Vorwort
  • Richten – oder unterscheiden?
  • Gelehrte – oder Gelehrige?
  • Lehrer – oder Irrlehrer?
Joyce Meyer – Ihr Leben
  • Persönliche Daten
  • Ihr Wirken - Inhalt & Ziel
Joyce Meyer – Ihre Botschaft
  • Glaube an den Glauben – oder Glauben an Gott?
  • Glauben als Mittel zum Zweck – oder Glauben zur Ehre Gottes?
  • Das Opfer Christi – Kreuz oder Hölle?
Fazit



Vorwort

Richten – oder unterscheiden?

Jesus lehrte klar, dass wir unsere Mitmenschen nicht verurteilen sollen: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Mt 7:1). Gleichzeitig machte er jedoch auch klar, dass wir sehr wohl in der Lage sein sollen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: „Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht“ (Joh 7:24). Auch der Hebräerbrief weiß, dass „...die Vollkommenen,... geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können“ (Hebr 5:14).

Das bedeutet: Wir sollen als Christen mit offenen Augen durch die Welt gehen und – ohne jemanden zu Verurteilen und uns moralisch über ihn oder sie zu stellen – zwischen Gut und Böse unterscheiden: „Prüft aber alles und das Gute behaltet“ (1Thess 5:21). Denn es heißt nicht umsonst: „Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge“ (1Petr 5:8).


Gelehrte – oder Gelehrige?

Nun hört man in diesem Zusammenhang oft das Argument, dass wir als Christen ja alle den Heiligen Geist haben und es daher gar nicht mehr nötig ist, dass wir von anderen Menschen gelehrt oder in unserem Unterscheidungsvermögen geschult werden müssten.

Gerne werden dazu die Stellen aus (Joh 6:45, 1Kor 2:15-16) bemüht.

In diesem Stellen geht es jedoch, wenn man einmal den Kontext genauer betrachtet, gar nicht um eine allgemeine Aussage darüber, ob wir es nötig haben gelehrt zu werden (oder nicht). Vielmehr geht es bei dem „von Gott gelehrt sein“ in Joh 6:45 darum, dass nur solche Menschen Christus als den Messias erkennen können, denen Gott es durch den Heiligen Geist offenbart. Genauso redet 1Kor 2:15-16 vom „verborgenen Geheimnis Gottes“. Das Geheimnis Gottes aber ist Christus, den der natürliche Mensch nicht erkennt; wohl aber der Mensch, der den Geist Gottes hat, denn: „Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott“ (1Joh 4:2-3).Darum also geht es in diesen Stellen.

Das wir es als Christen jedoch nötig haben, gelehrt zu werden, steht an vielen Stellen der Heiligen Schrift – und zwar ganz ausdrücklich. Dazu hat Gott sogar eigens das Amt des Lehrers in der Gemeinde eingesetzt und uns dazu gesagt, dass wir die Lehrer ehren sollen: „Gott hat in der Gemeinde eingesetzt ... Lehrer...“ (1Kor 12:28). „Die ... halte man zwiefacher Ehre wert, besonders, die sich mühen im Wort und in der Lehre“ (1Tim5:17).

Daher fordert Paulus seinen Schützling Timotheus auch nicht nur auf, persönlich die Gemeinde zu lehren: „Fahre fort mit ... Lehren, bis ich komme“ (1Tim 4:13), sondern er trägt ihm auch auf, die gesunde Lehre auch an andere Menschen weiter zu geben, die selbst die Fähigkeit besitzen, zu lehren: „was du von mir gehört hast ..., das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren“ (2Tim2:2). Doch nicht nur das, die Begabung zur Lehre wird sogar als besonderes Kennzeichen für einen Dieners Gottes angegeben: „Ein Knecht des Herrn aber soll ... sein ... im Lehren geschickt ...“ (2Tim 2:24).

Das bedeutet: offenbar haben wir es, trotz unserer Fähigkeit Jesus als den Christus zu erkennen, nicht nur nötig gelehrt zu werden, Gott hat sogar eigens das Amt des Lehrer dazu in seiner Kirche eingerichtet und möchte, dass wir solche Leute ehren.


Lehrer – oder Irrlehrer?

Die Frage ist nun natürlich: was ist ein Lehrer und was ist ein Irrlehrer?

Ein Lehrer im biblischen Sinne ist ein Mensch, der von Gott mit der Gabe ausgestattet wurde, andere Menschen zu unterrichten. Die Basis dazu ist immer die göttliche Offenbarung in der Heiligen Schrift: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt“ (2Tim 3:16-17). Ein Lehrer wird also nur lehren, was in der Schrift steht oder mit ihr vereinbar ist.

Ein Irrlehrer oder "Häretiker" dagegen ist ein Mensch, der andere Menschen Dinge lehrt, die nicht in der Schrift stehen, oder von der Schrift in wesentlichen Punkten abweichen. Eine Irrlehre ist laut Wikipedia „eine Bezeichnung für eine Lehre, die im Widerspruch ... steht ...; Gegenbegriff ist die Orthodoxie (Rechtgläubigkeit).“[1]

Einen Lehrer von einem Irrlehrer zu unterscheiden kann also nur auf Basis der Heiligen Schrift gelingen: Wer lehrt, was sie lehrt, lehrt richtig. Wer etwas anderes lehrt, als sie lehrt, lehrt eine Irrlehre. Und oft, wie in diesem Falle, sind die Unterschiede zwischen der Irrlehre und der Heiligen Schrift so offensichtlich, dass selbst ein Laie sie erkennen kann.


Joyce Meyer – Ihr Leben

Persönliche Daten

Pauline Joyce Meyer, geborene Hutchison (geboren am 4. Juni 1943 in St. Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Autorin und Predigerin. Sie ist mit Dave Meyer verheiratet und lebt mit ihm und ihren vier Kindern in der Nähe von St. Louis, Missouri.

Mit über 100 veröffentlichten Büchern, die in über 100 Sprachen übersetzt und nach eigenen Angaben mehr als 23 Millionen Mal verkauft wurden, zählt Joyce Meyer laut Wikipedia zu den 25 einflussreichsten Predigern der "evangelikalen Szene" in den Vereinigten Staaten. In Deutschland werden ihre Vorträge im Fernsehen über Tele5, Bibel TV, Super RTL und rheinmaintv ausgestrahlt.[2] 

Joyce Meyer gibt auf ihrer Webseite an, folgenden Titel erhalten zu haben: Ph. D. in Theologie der Life Christian University (LCU) in Tampa, Florida. Die LCU ist allerdings keine anerkannte Vergabestelle für Doktortitel.


Ihr Wirken - Inhalt & Ziel

Die Botschaften von Joyce Meyer beinhalten oft Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben. Themen sind meist Strategien für ein glückliches und gottgesegnetes Leben, das Erlangen von spirituellem Erfolg, und die persönliche Krisenbewältigung. Im Anschluss an diese Predigten wird Werbung für Hilfsprojekte und Medien von Joyce Meyer gesendet.

Kritiker werfen Meyer vor, sie würde ein Wohlstandsevangelium predigen. Meyer verdiente 2002 und 2003 pro Jahr ungefähr 900.000 US-Dollar und ihr Ehemann bezog 450.000 US-Dollar. Nach Kritik wurde ihr Gehalt auf 250.000 US-Dollar gesenkt[3].


Joyce Meyer – Ihre Botschaft

Glaube an den Glauben – oder Glauben an Gott?

Joyce Meyer reiht sich mit ihren Aussagen über den Glauben ein in eine lange Reihe von ‚Wort des Glaubens‘ Predigern, wie Napoleon Hill, Kenneth Hagin, Benny Hinn, Kenneth Copeland, Joel Osteen, u.v.a.m.

Der Lehre von ‚Wort des Glaubens‘ zufolge, deren Lehre und Praxis ich über mehrere Jahre persönlich „genießen“ durfte, ist der Glaube eine Kraft, über die der Gläubige frei verfügt und die, wie die Bewegung eines Muskels, eher dem Willen des Menschen entspringt, als der Gnade Gottes. 

Demgegenüber steht die Aussage der Heiligen Schrift: „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es“ (Eph 2:8). 


Glauben als Mittel zum Zweck – oder Glauben zur Ehre Gottes?

„Anders gesagt, ist der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlstand, Glauben an Deinen Glauben zu haben, statt Glauben an Deinen Gott zu haben. Meyer sagt «Glaube ist nicht nur so ein kleines ‚Naja, wissen Sie, ich glaube an Jesus.‘ Glaube ist eine Kraft die ihr Leben ändern und ihr Schicksal ändern wird.» [4]

Meyer präzisiert dies, indem sie sagt: «Worte sind Behälter für Macht. Sie tragen kreative oder zerstörerische Kraft, positive oder negative Kraft. Und daher sollten wir die richtigen Dinge über unser Leben aussprechen und über unsere Zukunft, wenn wir wollen, dass gute Dinge passieren. Denn was Du heute sagst, ist was Du wahrscheinlich morgen letztendlich haben wirst.» [5]

Meyer zufolge erzeugen die Worte die man spricht ... künftige Realitäten." [6]

Die Bibel lehrt jedoch an keiner Stelle, dass unsere Worte die Grundlage künftiger Realitäten sind, sondern vielmehr, dass der allmächtige und souveräne Gott selbst uns aus völlig freien Stücken Seine Verheißungen gegeben hat und dass Er, allein um Seiner Gnade und Treue willen, unsere Gebete erhört, um uns eine Freude zu machen: "denn er selbst, der Vater, hat euch lieb" (Joh 16:27). Und: "euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet" (Mt 6:8). Nur darum heißt es: "Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan" (Mt 7:7) und "Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei" (Joh 16:24).

Auch dient das biblische Gebet zuerst dem Bau des Reiches und der Ehre Gottes und nicht primär dem eigenen Vergnügen oder Wohlergehen, sondern vielmehr der Ehre Gottes. Sonst wäre der arme Lazarus sicher kein gutes Beispiel gewesen und es würde auch nicht heißen: "Selig sind, die da Leid tragen..." (Mt 5:4) und auch nicht: "er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes ..., sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre" (Röm 4:20).

Erst recht dient der biblische Glaube nicht dem Zweck, dass wir unsere Wünsche durch ihn befriedigen, sonst würde es nicht heißen: "ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt" (Jak 4:3).

Meyer jedoch predigt einen Glauben, der nicht primär die Ehre Gottes zum Ziel hat, sondern "die guten Dinge" in unserem Leben. Natürlich gibt es nichts einzuwenden gegen Gesundheit oder Wohlstand. Doch sie sind nicht das Kernstück oder Ziel unseres Glaubens. Und schon gar nicht sollten sie das Zentrum unserer Bestrebungen bilden. Denn wir wurden zu einem bestimmten Zweck geschaffen: Zur Ebenbildlichkeit Gottes und zu Seiner Ehre, denn es heißt: "Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn" (1Mo 1:27) und: "...die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen ... habe." (Jes 43:7).


Das Opfer Christi – Kreuz oder Hölle?

„In einer Publikation mit den Titel „Die Wichtigste Entscheidung, die sie jemals treffen werden“ verbreitet Meyer ein weiteres Kennzeichen der ‚Wort des Glaubens‘ Theologie – nämlich, dass Jesus nicht nur am Kreuz leiden musste, sondern dass er in der Hölle leiden musste, damit Du und ich wiedergeboren werden können.

Jesus «war drei tage im Grab. Während dieser Zeit betrat er die Hölle, in die Du und ich wegen unserer Sünde (rechtmäßig) verdient hätten zu gehen. Er bezahlte den Preis dort.», so Meyer [7]. Nach drei Tagen der Qual, fährt Meyer fort «stand Gott von Seinem Thron auf und sagte zu den dämonischen Kräften, die den sündlosen Sohn Gottes quälten, „Lasst ihn gehen.“ Dann ging die Auferstehungskraft des Allmächtigen Gottes durch die Hölle und erfüllte Jesus. Auf der Erde, füllte sich Sein Grab, die Gruft in der sie ihn begraben hatten, mit Licht, als die Kraft Gottes Seinen Körper erfüllte, und Er wurde von den Toten zu neuem Leben erweckt – der erste wiedergeborene Mensch.» [8]

In krassem Gegensatz zu Meyers Behauptung, sagt die Bibel an keiner Stelle, dass Jesus Christus wiedergeboren wurde. Vielmehr bezieht sich das biblische Konzept der Wiedergeburt (Joh 3:3) allein auf die sündige Menschheit. ... Jesus hatte es nicht nötig, in der Hölle wiedergeboren zu werden, denn Jesus ist und war immer der ewige Sohn Gottes.

So scharf ist Meyer in ihrer Behauptung, dass Jesus in der Hölle litt und von neuem geboren wurde, dass sie in nachfolgenden Ausgaben ihrer Erstpublikation, ständig die Auffassung wiederholt, dass wir, unabhängig vom Glauben, dass Jesus in der Hölle litt, absolut keine Hoffnung haben, in den Himmel zu kommen. «Es gibt keine Hoffnung, dass irgendjemand in den Himmel kommt, es sei denn, dass er diese Wahrheit glaubt, die ich präsentiere. Sie können nicht in den Himmel kommen, es sei denn, sie glauben mit ihrem ganzen Herzen, dass Jesus ihren Platz in der Hölle einnahm.»" [9]

Im krassen Gegensatz dazu schrie Jesus am Kreuz, also bereits vor seinem Tod den alles umfassenden Satz der Erlösung: "«Es ist vollbracht!»" (Joh 19:30). Weiterhin lehrt die Heilige Schrift klar und deutlich, dass das Werk Christi nicht in der Hölle vollbracht wurde, sondern eben genau dort – am Kreuz: "Denn es hat Gott wohlgefallen, dass ... er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz" (Kol 1:19-20).


Fazit

Diese wenigen Beispiele mögen genügen, um zu zeigen, dass Joyce Meyer, wie ihre ‚Wort des Glaubens‘ Kollegen (Napoleon Hill, Kenneth Hagin, Benny Hinn, Kenneth Copeland, Joel Osteen, u.v.a.m.) ein anderes Evangelium predigen, als das biblische. Über solche Menschen heißt es in der Heiligen Schrift: "Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht." (Gal 1,8). Und: "„Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“" (Offb22:18-29).


"Der Geist aber sagt deutlich,
dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden
und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen..."

(
1Tim 4:1)

Wer eine detaillierte Betrachtung des Themas und zu den Irrlehren weiterer 'Wort des Glaubens' Prediger sucht, dem empfehle ich herzlich das ausnehmend sehr gut recherchierte Werk von Hank Hanegraaff "Christianity in Crisis, The 21st Century" [ISBN 13: 978-0849900068].

Siehe auch: http://bibelkreis-muenchen.de/?p=226



[3] ebd.

[4] Meyer, Joyce, Interrupting Satan’s Plan - Releasing the Supernatural Power of God Through Prayer (Kassette 3 der Serie mit dem Titel “Gewalttätige Christen in einer gewalttätigen Gesellschaft”, aufgenommen in San Jose, Kalifornien, 19. Juli 2001)

[5] „ Meyer, Joyce. Eight Ways to Keep the Devil Under Your Feet “. (Seite 87-88)

[6] Hanegraaff, Hank. ChristianityIn Crisis: The 21st Century. First. Thomas Nelson, 2009., Seite 41 (Übersetzung durch den Autor)

[7] Meyer, Joyce. The Most Important Decision You’ll Ever Make A Complete and Thorough Understanding of What it Means to be Born Again, (Seite 41). 

[8] ebd. (Seite 42).

[9] Hanegraaff, Hank. ChristianityIn Crisis: The 21st Century. First. Thomas Nelson, 2009., Seite 42 (Übersetzung durch den Autor)

Kommentare:

  1. Wir sollen alles prüfen anhand dem Wort Gottes und was uns nicht klar wird, können wir getrost stehen lassen - Gott wird zu seiner Zeit offenbaren was echt und unecht ist. Liebe Grüsse, www.fitundheil.ch

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  2. Lieber Bernhard Dura,
    wir sollen anhand der Schrift alles prüfen und das Gute behalten. Das ist wahr. Die Briefe des Petrus zeigen jedoch klar, wie Gott Seine Kirche durch den Apostel lehrt, wie wir mit Irrlehrern umgehen sollen: von "stehen lassen" ist dort nicht die Rede. Vielmehr ermahnt uns der Apostel: "Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand. Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen". (2Pe 3:16-18) So lehrt es und Gottes Wort. Eine andere "Strategie" möchte ich daher niemandem empfehlen.

    Herzliche Grüße,

    Michael Künnemann

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  3. Ich bin recht noch jung (23 Jahre) und war früher im Glauben schwankend gewesen bis ich das Buch von Joyce Meyer "Gott ist nicht Böse auf dich" las.

    Meiner Meinung nach gibt uns niemand das Recht zu urteilen, sondern nur Gott kann gerecht urteilen jedoch sollten wir uns selbst überprüfen und das Tag täglich und stets durch Gottes Wort wachsen.

    Wir sollen auch prüfen heißt es und nur das Gute was uns baut etc. aus den Predigten dieser Frau Meyer behalten oder ist jede einzelne Predigt dieser Frau Joyce Meyer ein klarer und sichtbarer Widerspruch zu Gottes Geboten oder Wort Gottes ?

    Denn am Ende ist nur noch der Glaube an Christi und die Einhaltung der Gebote von größter Bedeutung und wichtig für jeden wahren Nachfolger Jesu.

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  4. Liebe(r) Evo93!

    Erst einmal bitte ich Dich um Nachsicht, dass es einen Monat gedauert hat, bis ich dazu gekommen bin, Deinen interessanten Kommentar live zu schalten. Bei mir ist im Moment einfach so viel los, dass ich zu quasi nichts mehr komme.

    Deine Frage war so gut - und meine Antwort, die Deiner Frage hoffentlich gerecht wird - ist so lang geworden, dass ich mich entschlossen habe, einen eigenen Artikel daraus zu machen.

    Du findest ihn hier.

    Mit ganz herzlichen Grüßen & Gotte befohlen!

    Michael

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  5. http://wahrheit-suchen.blogspot.de/2016/07/joyce-meyer-lehrerin-oder-irrlehrerin.html

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